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Greifbar nah....................... „Ich sagte, auf den Boden legen oder muß ich deutlicher werden? Und du kommst mit." Damit packte er den Apotheker rüde am Arm und zog ihn zur Glastüre. Alle anderen begannen, sich hinzuknien und dann auf den Boden zu legen, das Gesicht nach unten. Frau Wieland schluchzte auf. Als Waltraud neben Herrn Mainhardt zu liegen kam, hörte sie das Klicken des Schlüssels. Nun saßen sie fest, in der Gewalt dieser Gangster. Das Schreien des kleinen Jungen verwandelte sich in freudiges Quietschen, als er neben seiner Mutter auf dem Boden lag. Obwohl sie ihren Arm fest um seine Taille gelegt hatte, versuchte er, mit all seinen Kräften, auf alle Viere zu kommen und los zu krabbeln. „Der Kleine soll endlich die Klappe halten," schnaubte der Wortführer der beiden Ganoven. Frau Wieland durchfuhr es wie ein Blitz. Sie drückte ihren Sohn noch näher an sich heran, was aber zur Folge hatte, daß er wieder aufheulte. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. „Geben Sie ihm die Prospekte," flüsterte der Apotheker leise. „Schnauze halten! Und hinlegen!" wurde er daraufhin scharf zurechtgewiesen. Er legte sich wie befohlen ebenfalls auf den schmutzigen Fliesenboden, stieß dabei jedoch mit dem Knie gegen das Brett, auf welchem sich drei Stöße mit Werbeschriften befanden. Durch die Erschütterung geriet einer der Stapel ins Rutschen und nacheinander fielen die Hefte zu Boden. Der Maskierte drehte sich schnell um. Die anderen hatten das Geschehen bislang regungslos mitverfolgt, doch nun reagierte Oswald Mainhardt als erster. „Nehmen Sie doch endlich unser Geld!" rief er so gut es ihm möglich war. Er hatte den Kopf angehoben und versuchte, die Standorte beider Verbrecher auszumachen. Einer stand noch immer an der Glastüre, seine Waffe starr vor sich haltend. Dieser hatte noch keinen Ton von sich gegeben. Er war groß und schmal und trug schwarze Lederstiefel. Unter der dunklen Maske konnte Oswald Mainhardt das Gesicht natürlich nicht erkennen, aber ihm fielen dessen fest aufeinander gepreßten Lippen auf, die fast einer Linie glichen. „Kopf runter, sonst..". Eine eindeutige Geste beendete den Satz auch ohne Worte. Oswald duckte sich wieder. Waltraud hatte ihren Kopf auf die Seite gelegt und beobachtete nun, wie sich das Kind mit den bunten Heften beschäftigte. Eine unheimliche Stille erfüllte den Raum. Auch Franziska Neurer streckte ihren Kopf etwas nach vorne und versuchte, unter ihren braunen Locken etwas zu sehen. Sie war alleine auf der Rückseite der Apotheke, abgeschnitten und verlassen. Am liebsten wäre sie aufgestanden und zu den anderen gelaufen. Der Wortführer schwang sich locker auf den Verkaufstisch und betrachtete die vor ihm liegenden Menschen, wie Hasen von einem Hochsitz herunter. Plötzlich dröhnte sein lautes „He!" durch den Raum, daß alle zusammenzuckten. Erschrocken setzte der Kleine wieder zu weinen an und flüchtete sich schnell zu seiner Mutter, die ihn durch heftiges Streicheln zu beruhigen suchte. „Okay, jetzt kann's losgehen! Wenn ihr kuscht, passiert keinem was. Verstanden?" Herr Gerlitz faßte sich ein Herz und fragte ganz ruhig: „Was wollen Sie denn?" „Geld, was denn sonst! Aber nicht Ihre paar Kröten!" In dem unteren ausgeschnitten Spalt der Maske zeichnete sich ein höchst zufriedenes Grinsen ab. Mit seiner Waffe gab er dem Stummen an der Türe ein Zeichen, worauf sich ...................... weitere Leseprobe und Bestellung
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